Sphinx


Das Funkeln ihrer smaragdgrünen Augen durchbricht den Fluss meiner wirren Gedanken. 

Getragen von den Schwingen der Sphinx, höre ich weit im Dunkeln der fremden Welt, das Brüllen des Horns ertönen.  

Es verkündet den Beginn der Jagt auf das, was dem Bösen im Wasser, an Land und in der Luft Gefahr sein könnte. 

Ihn wird es erfreuen, das Blut seiner Söhne zu trinken und das schmerzvolle Erzittern der Welt zu spüren. 

Die, die glauben, treiben von Angst getrieben und den Gedanken des Jetzt beraubt, verloren dem alles vernichtendem Dunkeln der Zukunft entgegen. 

Weit geöffnet sind ihre weißen Flügel, ziehen auf den sanften Wellen der Luft ihre Kreise, bereit, die Waagschalen der Welten wieder ins Lot zu bringen. 

Später, wenn er zu Asche verbrannt und auch die alten Bücher die Erinnerung an ihn vergessen haben, wird sie die Leere füllen.